Eschweiler ist Kata-Hochburg

Erneut fahren die Kämpfer des 1. Budo-Clubs Eschweiler bei einem Wettkampf tolle Ergebnisse ein. Arthur Westerkamp, Jörn Stermann-Sinsilewski, Volker Degenhart, Frenny Hoettgen und Olaf Müller erfolgreich.

Den Anfang für dieses erfolgreiche Wochenende der Judoka des 1. Budo-Clubs Eschweiler machte Arthur Westerkamp. Beim landesoffenen Rhein-Ruhr-Pokal in Duisburg gelang ihm in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm der große Wurf. Mit beeindruckenden Techniken und einer überragenden konditionellen Überlegenheit marschierte er durch die Vorrunde und war auch im Finale nicht zu stoppen, so dass am Ende der Sieger der Konkurrenz nur Arthur Westerkamp heißen konnte. Dies sollte aber für das Wochenende noch bei weitem nicht alles gewesen sein.

Wahl
Erfolgreich im Ruhrgebiet: Jörn Stermann-Sinsilewski, Volker Degenhart, Franz-Georg Hoettgen, Olaf Müller, Christina Ruschitzka und Aurelia Louvel (von links). Foto: Jenny Goldschmidt

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Westdeutschen Judo-Kata-Meisterschaften in Bochum. Der 1. Budo-Club Eschweiler wurde von den Vorjahressiegern in der Juno-kata (Form der Sanftheit), Frenny Hoettgen/Olaf Müller, und den Europameistern Jörn Stermann-Sinsilewski/Volker Degenhart sowie den EM-Vierten Christina Ruschitzka und Aurelia Louvel vertreten. Den Anfang machten Hoettgen und Müller. Mit einer beeindruckenden Leistung konnten die beiden ihren Titel erfolgreich verteidigen und wurden zum zweiten Mal Landesmeister. Danach kamen die Routiniers Stermann-Sinsilewski und Degenhart. Sie starteten wie in den vergangenen Jahren auch in zwei Kategorien. Mit aggressiven und kraftvollen Demonstrationen in der Kime-no-kata (Form der Entscheidung) und Kodokan-goshin-jutsu (moderne Form der Selbstverteidigung) waren die Indestädter in beiden Kategorien nicht zu schlagen und freuten sich über die Landestitel neun und zehn. Zum Schluss starteten noch Ruschitzka und Aurelia Louvel in der Nage-no kata (Form der Wurftechniken). Gegen eine starke Konkurrenz aus EM-Medaillen-Gewinnern und ehemaligen deutschen Meistern konnten sich die beiden gut behaupten und qualifizierten sich als Dritte sich für die Deutschen Judo-Kata-Meisterschaften in Berlin am 17. Und 18. Juni in Hoppegarten.

Lust auf die Meisterschaften

Das Fazit des Vereins: Eschweiler ist Kata-Hochburg geworden. Von den sechs Kategorien, also sechs Titeln, gingen dieses Jahr drei nach Eschweiler. Das macht Lust auf mehr bei den Deutschen Judo-Kata-Meisterschaften.

Quelle: Eschweiler Zeitung vom 24. Mai 2017