Maschinen- und Anlagenführer/in

Maschinen- und Anlagenführer

Was machen Maschinen- und Anlagenführer?

Maschinen- und Anlagenführer bereiten Arbeitsabläufe vor, nehmen Maschinen und Anlagen in Betrieb und überwachen und steuern den Produktionsprozess.

Um die Betriebsbereitschaft der Maschinen und Anlagen sicherzustellen, gehören auch deren Wartung und Inspektion zu ihren Aufgaben.

Da es ein branchenübergreifender Beruf ist, sind die Produktionsmaschinen und -anlagen ebenso vielfältig und unterschiedlich wie die eingesetzten Materialien und die entstehenden Produkte.

Was sind Inhalte der Ausbildung?

Aus den beschriebenen Tätigkeiten ergeben sich folgende wesentliche Gegenstände der Berufsausbildung eines Maschinen- und Anlagenführers:

  • Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
  • Einrichten, Umrüsten und Bedienen der Maschinen und Anlagen
  • Warten und Inspizieren der Maschinen und Anlagen
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen

Was wird vorausgesetzt?

Die Ausbildung richtet sich an mehr praktisch begabte Jugendliche. Der überwiegende Teil der bisherigen Auszubildenden besaß den Hauptschulabschluss 10 A. Spezielle Voraussetzungen legt jeder Ausbildungsbetrieb für sich fest.

Welche Betriebe in der Region bilden aus?

Hier bietet beispielsweise der jährlich erscheinende Lehrstellenatlas der IHK Aachen einen Überblick.

Welches Berufskolleg ist zuständig?

Die Auszubildenden dieses Ausbildungsberufs mit dem Schwerpunkt Metalltechnik / Kunststofftechnik aus der StädteRegion Aachen werden am Berufskolleg Eschweiler unterrichtet. Auch Auszubildende aus den benachbarten Kreisen Düren und Heinsberg besuchen das Berufskolleg Eschweiler.

Wie sieht der Berufsschulunterricht aus?

Wie in jeder anderen dualen Ausbildung auch, wird im Berufsschulunterricht die fachtheoretische Ausbildung vertieft und die Allgemeinbildung erweitert. In den beiden Ausbildungsjahren umfasst der Unterricht am Berufskolleg Eschweiler jeweils 12 Schulwochen – in Form von zweiwöchigen „Blockwochen“. In einer Blockwoche werden 36 bis 40 Stunden Unterricht erteilt.

Die Unterrichtsfächer gliedern sich in drei Lernbereiche: berufsbezogener Lernbereich, berufsübergreifender Lernbereich und Differenzierungsbereich.

Berufsbezogener Lernbereich:

  • Wirtschafts- und Betriebslehre
  • Fertigungs- und Prüftechnik
  • Maschinen-, Geräte- und Anlagentechnik
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Informationstechnik
  • Technische Kommunikation

Berufsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Differenzierungsbereich:

  • Technische Mathematik

Mit dem Berufsschulabschlusszeugnis können – bei entsprechenden Noten – höhere allgemeinbildende Abschlüsse erworben werden – beispielsweise die Fachoberschulreife.